Dokumentation zur Sonntagspetition erschienen

München, im Januar 2018. Die Petition „Der Sonntag muss frei bleiben!“ war ein voller Erfolg. Mehr als 62.000 Bürgerinnen und Bürger haben das Anliegen unterstützt und sich gegen die von Karstadt und Kaufhof geforderte Abschaffung des freien Sonntags im Handel stark gemacht. Die Broschüre enthält u.a. die Vorträge, die der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier und der Ladenschlussexperte RA Dr. Friedrich Kühn zum Abschluss der Petition am 18.12.2017 in München gehalten haben. Wirkungsvolle Argumente für einen konsequenten Sonntagsschutz!

 

 

 

Die Digitalisierung der Gesellschaft verändert Gewohnheiten. Sie macht vieles angenehmer und verunsichert gleichzeitig. Dies stellt uns vor viele Fragen. Wir brauchen darum Zeit, um uns gut zu informieren, vertieft nachzudenken und ausführ-lich zu diskutieren, wie wir diese Entwicklung gestalten.

 

Der diesjährige Kettelerpreis der Stiftung ZASS geht an die Flüchtlingshilfe Angermund. Die Flüchtlingshilfe versucht mit vielfältigen Integrationsmaßnahmen und Angeboten den nach Deutschland geflohenen Menschen ein Stück Heimat zu ermöglichen. Im ökumenisch organisierten Stadtteilprojekt werden die Hilfsangebote von verschiedenen Teams organisiert. Es werden Sachspenden und Willkommenspakete verteilt, aber auch Ausflüge, Konzert- und Ausstellungsbesuche organisiert und zum Musik machen, Theater spielen, gemeinsamen Essen motiviert. Insgesamt engagieren sich bei der Integration von Geflüchteten über 100 Ehrenamtliche.

Zur Preisverleihung im Kölner Rautenstrauch-Joest Museum waren Vertreter und betroffene Flüchtlinge aus Tübingen, dem Saarland, Berlin und Angermund bei Düsseldorf angereist. Alle eingereichten Projekte und Initiativen sind geprägt von herausragendem Engagement und die Auszeichnung steht beispielhaft für alle, die sich unermüdlich und mutig für eine welt- und menschenzugewandte Gesellschaft stark machen“, erklärte der Vorsitzende des ZASS Stiftungskuratoriums, Dieter Wagner.

 

 

 

 

 

info3KAB-CH

Diese Ausgabe berichtet über INTERNATIONALES. Im Duden steht darüber zwischenstaatlich, nicht national begrenzt. Einerseits etwas, das mehrere Staaten oder ihre Staatsbürger betrifft, wie beispielsweise internationale Abkommen. Andererseits wird das Adjektiv auch immer dann verwendet, wenn etwas über die Staatsgrenzen hinaus Geltung hat bzw. über sie hinausgeht.

Seit ich 2008 in der KAB Österreich als Bundessekretärin zu arbeiten begonnen habe, war ich immer auch auf internationaler Ebene tätig. Sowohl in der Europäischen Bewegung Christlicher Arbeitnehmer (EBCA) als auch in der Weltbewegung Christlicher ArbeitnehmerInnen (WBCA). Diese Versammlungen und Seminare sind mir sehr wichtig, weil nicht nur die Vermittlung von Inhalten eine Rolle spielt, sondern ich auch die KollegInnen aus den anderen Ländern kennengelernt habe. Ich habe mich immer sehr leicht getan, KollegInnen, die ich persönlich kenne, aus den Ländern anzurufen oder anzuschreiben um Aktionen oder Inhalte abzustimmen.

Aber nicht nur Inhalte werden zwischen den verschiedenen Ländern getauscht, sondern manchmal wechseln auch Menschen, so wie ich, die KAB. Durch meine internationale Arbeit in Österreich lernte ich die Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland sehr gut kennen und schätzen und ich habe nun den Sprung von Österreich nach Deutschland gewagt. Ich bin im Mai 2017 in Krefeld zur neuen Bundesvorsitzenden der KAB Deutschlands gewählt worden. Ein gutes Beispiel wie gute internationale Arbeit funktionieren kann. ■

 

Maria Etl,
Bundesvorsitzende KAB Deutschland

 

Laden oder lesen Sie die INFO KAB Schweiz

Der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) startet mit dem neuen Jahresthema „Arbeit. Macht. Sinn“ins Arbeitsjahr 2017-18. Der KVW möchte beim Thema Arbeit mitreden, es ist Aufgabe des Verbandes der Werktätigen, die christliche Arbeitsauffassung zu pflegen, Aufklärung zu leisten und Einfluss auf die öffentliche Meinung zu nehmen. Neben dem Sinn der Arbeit, geht es auch um Macht. Es geht darum zu schauen, wer über Arbeit entscheidet, wessen Ideen und Vorschläge gehört werden, welche Hierarchien gelten.

KABonline: Was bedeutet Dir die WBCA?

Ulla Heinemann:
Ich finde es beeindruckend, dass sich ein Verband, der sich für würdige Arbeit und Gerechtigkeit engagiert, weltweit vernetzt und damit  ein Netz der Beziehungen schafft, in dem sich Menschen über alle Meere und Grenzen hinweg, unterstützen.

KABonline: Welche Erfahrungen bringst Du mit ein, als deutsches KAB-Mitglied, Weltnotwerk-Vorstandsmitglied und als Engagierte, die viele Kontakte nach Uganda hat und die Anliegen der Menschen dort kennt?

UH: Immer wieder bin ich beeindruckt, mit welchen Mitteln und welchen Ideen es unseren Partnern in Uganda gelingt, den Menschen Mut zu machen, miteinander kleine Schritte zu gehen, um allmählich ihr Leben zu verändern und zu verbessern. Aus meiner Arbeit im Weltnotwerk nehme ich die Erfahrung mit, dass wir hier in Deutschland lernen müssen, Verantwortung abzugeben und das Gegenüber in aller Welt als wirklichen Partner ernst zu nehmen und mit ihm auf Augenhöhe zu verhandeln. Gleichzeitig stellen die Partner unsere Denkstrukturen und Handlungsstrategien un Frage. Das ist meistens unangenehm und fordert uns immer wieder heraus.

 

KABonline: Welche Erwartungen hast Du persönlich?

UH: Aufgrund unserer verschiedenen Lebenskulturen bin ich sehr gespannt auf die Begegnungen und Diskussionen. Ich selber hoffe, viel Neues aus dem Leben der Menschen aus den verschiedenen Ländern und Kontinenten zu erfahren und ein wenig mehr von ihrem Anderssein zu verstehen. Ich freue mich auch auf gemeinsam gelebte Spiritualität.

KABonline: Was nimmst Du als Vertreterin der KAB Deutschlands mit?

UH: Die KAB in Deutschland und Europa nimmt ihr sozialethisch politisches Mandat sehr ernst und engagiert sich für würdige Arbeit und Menschenrechte. Ich möchte diesen Impuls an die Vertreter der anderen Länder weiter geben.

 

 

Source: www.kab.de

 

Obwohl die Fasnachtszeit schon lange vorbei ist, brauche ich für diesen Versand das Zitat Es ist wie die alte Fasnacht: Die erste Ausgabe des neuen Verbandsblattes der KAB Schweiz Info KAB Schweiz ist nämlich bereits Ende März erschienen, die zweite Ausgabe Ende Juni. Die Begründung ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung – die ersten Monate im neuen Jahr waren sehr arbeitsvielfältig und intensiv.

 

 

Liebe Frauen und Männer der KAB,

als Bewegung für soziale Gerechtigkeit kämpfen wir für die Rechte der arbeitenden Menschen bei uns und weltweit. Unter dem Motto "Arbeit. Macht. Sinn." ist unser Ziel eine faire und gerechte Wirtschaftsordnung. Nicht länger dürfen ganze Regionen und Staaten gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen weltweit soziale und ökologische Standards und menschenwürdige Arbeit für alle. Die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern müssen ausgebaut und gestärkt werden. Für diese Grundüberzeugungen steht die KAB. Papst Franziskus bestärkt uns mit seinem Einsatz für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung in unserem verbandlichen Engagement. Eine Wirtschaft, die tötet, darf keine Zukunft haben!

Anfang Juli treffen die Staats-und Regierungschefs von wichtigen Industrie-und Schwellenländern in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. In Zeiten von zunehmendem Nationalismus ist internationale Kooperation dringend nötig, um Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel, Kriege und Vertreibungen zu bekämpfen. Doch die bisherige Politik der G20 liefert keine sinnvollen Vorschläge zu ihrer Lösung. 

Eine andere Politik ist nötig! Eine Politik für mehr Gerechtigkeit, mehr Nachhaltigkeit, mehr Transparenz und mehr Zusammenarbeit gegen soziale, ökologische und wirtschaftliche Verwerfungen.

Im Vorfeld des G20-Gipfels werden am Sonntag, den 2. Juli 2017 zehntausende Menschen in Hamburg demonstrieren. Wir als KAB rufen mit zum Protest auf:

G20 - Protestwelle: Protestmarsch - Bootsdemo - Bannermeer
2. Juli 2017, 12 Uhr, Hamburg, Rathausmarkt

Der Trägerkreis der „G20-Protestwelle“, dem die KAB Deutschlands angehört, fordert von der G20-Gruppe und der zukünftigen Bundesregierung:

• Gerechten Welthandel schaffen!

• Das Klima retten!

• Soziale Ungleichheit bekämpfen!

• Demokratie verteidigen - und weiterentwickeln!

In vielen Vereinen, Gruppen und Initiativen der KAB gibt es seit vielen Jahren ein großes Engagement für diese Forderungen. Diesen Einsatz werden wir am 2. Juli in Hamburg erneut auf die Straße tragen.

 

KVW Landesversammlung mit Neuwahlen – Stellungnahmen zu Wohnen und Gesundheit

Aufgabe eines Sozialverbandes ist es, bei Konflikten eine Kultur der Solidarität und des Interessenausgleichs zu pflegen. Dieser Aufgabe kommt der KVW seit fast 70 Jahren nach. Heute hat in Bozen die Landesversammlung stattgefunden, auf der die Weichen für die nächsten vier Jahre gestellt wurden. Der KVW Landesausschuss wurde neu gewählt.

KVW Landesvorsitzender Werner Steiner blickte auf der Landesversammlung des KVW auf seine vierjährige Amtsperiode zurück. „Heute werden die Weichen für die nächsten vier Jahre gestellt“, so Steiner. „Wir müssen uns gemeinsam für ein soziales Südtirol einsetzen, das ist und bleibt unsere Hauptaufgabe“, sagte Steiner vor den über 400 anwesenden KVW-Ehrenamtlichen aus dem ganzen Land.

Sich für ein soziales Südtirol einzusetzen bedeutet für den Landesvorsitzenden Steiner auch, dass der KVW immer wieder mahnend seine Stimme erhebt. Auf Themen und Entwicklungen aufmerksam machen, die sich nicht sozial und gerecht entwickeln und aufzeigen, wo sich Lücken und Defizite auftun. Dieser Aufgabe kam Steiner auch in seinem Referat nach, das aufmerksam Machen zog sich wie ein roter Faden durch seine Rede. Es ging vor allem um die Themen Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Familie.

 

Köln, 10. Mai 2017. Die Europäische Union ist in einer tiefen Sinnkrise. Was macht die europäische Gemeinschaft aus, wohin geht der Weg? Soll Europa gestaltungsfähig bleiben, ist eine handlungsfähige EU nötig. Doch wie kann und muss diese Politik aussehen? Diese Fragen diskutierten Politiker, Wissenschaftler und Interessierte im Rahmen der Kölner Europa-Gespräche, veranstaltet u.a. von der KAB.

Die nationalen Egoismen, der aufkommende Nationalismus und der Brexit machen deutlich, dass Europa zwar Frieden unter den Völkern gebracht hat, aber gleichzeitig unter fehlender Akzeptanz leidet. „Viele Menschen in der EU fühlen sich sozial abgehängt, die hohe Jugendarbeitslosigkeit und hohe Erwartungen an die EU, die oft durch einzelstaatliche Entscheidungen blockiert werden, lähmen die EU“, so der Europaabgeordnete Jo Leinen. Leinen diskutierte mit den Wissenschaftlern Johannes Pollak aus Wien, Wolfgang Wessels aus Köln und mitStephanie Hartung von der Frankfurter Initiatve „pulse of europe“. Die spontane EU-Bewegung lockt mittlerweile 100.000 Europäer auf die Straße in über 15 EU-Ländern.

 

 

 

Arbeit fair teilen ‐ 30 Stunden sind genug! Eine Antwort auf die Forderung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Die Forderung der KAB Österreich für eine kollektive Arbeitszeitverkürzung und die schrittweise Einführung einer „30‐Stunden‐Woche“, um Arbeitslosigkeit abzubauen und das Erwerbsarbeitsvolumen fair zu verteilen, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Die Wirtschaftskammer Österreich forciert die Diskussion um die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die Tageshöchstarbeitszeit soll von 10 auf 12 Stunden erhöht werden, weil dadurch, so die Meinung der WK, der Wirtschaftsstandort Österreich gesichert werden kann.

Das mag aus Sicht der Wirtschaft stimmen, aber ist das „unendliche“ Wachstum der Wirtschaft auch menschengerecht? Wir, als Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung wissen, dass eine Erhöhung der Tageshöchstarbeitszeit nicht nur Vorteile für die ArbeitnehmerInnen bringt.

In ihrem Mai-Aufruf fordert die KAB Deutschlands zukunftssichere Rahmenbedingungen für Digitale Arbeit europaweit festzulegen!

Arbeit 4.0 darf nicht zum Ausschluss von Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern führen. Fakt ist, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt auf Kosten des Verlustes von Arbeitsplätzen vorangetrieben wird. Besonders betroffen sind die Industrie und Verwaltungstätigkeiten im Dienstleistungsbereich, wo durch digitale Arbeitsprozesse immer mehr Arbeitskräfte ersetzen werden. 
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands sagt Stopp zum Ausschluss von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch eine völlig profitorientierte Wirtschaftsweise. 

Unsere Partnerschaften stärken!

In Avila (Spanien) findet Vom 15. – 21. Juli 2017 die Weltversammlung der WBCA statt. Die KAB Deutschlands und das Weltnotwerk tragen gemeinsam dafür Sorge, dass die Delegierten der KAB-Partnerbewegungen dort teilnehmen können. 

"Als Teil der internationalen Bewegung der christlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer setzen wir uns für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ein", so der KAB Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann. "Wir wollen eine internationale Wirtschaftsordnung, die die Rechte der Armen und Ausgeschlossenen und die Bekämpfung der Armut in den Mittelpunkt stellt. Um dies zu erreichen, sind Kooperation sowie demokratische europäische und internationale Institutionen und Strukturen notwendig. Ein wichtiger Baustein in diesem Kampf ist die alle 4 Jahre stattfindende Weltversammlung unserer 45 Partner - Bewegungen".

Die Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer wurde 1966 in Rom gegründet. Das weltweite Netzwerk verbindet heute 46 christliche Arbeitnehmer- Bewegungen auf vier Kontinenten, darunter die KAB Deutschlands. Als Nicht - Regierungsorganisation fungiert die WBCA als Beraterin z.B. für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

"Wir wollen die Flugkosten für die Bewegungen aus Sri Lanka, Madagaskar, Tansania, Kenia, Uganda, Ruanda, Kamerun, Kap Verde, Brasilien, Peru, Guatemala und Nicaragua übernehmen. Außerdem werden einige Delegierte vor oder nach der Weltversammlung ihre Partner in Deutschland besuchen", erklärt Michael Schmitt, Vorsitzender des Weltnotwerkes der KAB Deutschlands.

"Ich bitte Sie hiermit, ein Zeichen der Solidarität zu setzen, denn als Bewegung für soziale Gerechtigkeit sind wir in unserem Denken und Handeln der Vision einer besseren Welt für alle verpflichtet".

 

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Wir bitten alle KAB-Ortvereine, KAB-Gruppen und alle Interessierte an unserer internationalen Arbeit um ihre finanzielle Unterstützung. 

Machen Sie bei Ihren Jahresversammlungen vor Ort und im Bezirk darauf aufmerksam und spenden Sie für unser Vorhaben.

Unser Spendenkonto:
Weltnotwerk e.V. der KAB
Stichwort WBCA Avila 2017
IBAN: DE80 3706 0193 0016 1510 25
BIC: GENODED1PAX

 

 

 

Der Spendenflyer zu weiteren Informationen

 

Source: www.kab.de

 

Bundespräsees Johannes Stein spricht zum Osterfest über den Einsatz für das Leben, für soziale Gerechtigkeit.und für die Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Eine zentrale Aufgabe für die KAB.

 

 

Source: http://kab.de